Titel / Künstler
Datum
Typ
girugämesh Live - Arena Berlin - 2007.09.15
Datum: 2007.09.30
Konzert
Künstler: girugämesh
Datum Konzert: 2007.09.15
Das Asian Pacific Festival wurde am Samstag von einem Namen beherrscht: Girugämesh. Die Mehrheit der angereisten Leute waren girugämesh Fans, und als Main-Act war die Band die Hauptattraktion des Abends. Der freie Eintritt lockte auch viele Neugierige an, und so verwunderte es nicht, Mittdreissiger und Angehörige anderer Musik-Genres zu sehen.
Wir begaben uns relativ spät zur Arena, da wir nicht zu lange in der Kälte draussen warten wollten, und vertrieben uns drinnen die Zeit beim Merchandise Stand.
Dann endlich war es soweit, 20:30 Uhr, die Lichter gingen aus und das Intro begann aus den Boxen zu klingen. All jene, die sich auf der Tribüne hinter uns einen Platz gesucht hatten, müssen es spätestens von jenem Augenblick an bereut haben, denn in der Menge ging die Post ab. ShuU betrat die Bühne als erster, gefolgt von Яyo und Nii. Die Zeit schien sich zu dehnen, bis endlich auch Satoshi auf die Bühne kam und seine Position vor dem Mikrophon einnahm. Gestartet wurde mit etwas leichterer Kost, nämlich Aimai na Mikaku, was ein perfekter Einstieg war, denn danach ging es Schlag auf Schlag richtig zur Sache.
Das aktuelle Mini-Album der Band, Reason of Crying, wurde komplett durchgespielt, dazwischen immer wieder altes und älteres Material.
Die Stimmung im Publikum war grossartig, und als selbst der erste von drei Unterbrüchen wegen technischen Problemen anstand, reagierten die Leute gut und blieben mehrheitlich ruhig oder feuerten die Band in positivem Sinne an. Beim zweiten Unterbruch, anscheinend gab es Probleme mit Яyos Drumset, war Яyos Laune seinem Gesicht nach zu urteilen so gut wie im Keller, aber Nii gab sein bestes als Unterhalter und brachte uns und dann auch Яyo wieder zum Lachen.
Die Unterbrüche dauerten je nur wenige Minuten und waren für manche Fans wohl eine willkommene Atempause, gingen girugämesh doch sofort wieder zur Sache. Jede Menge Songs perfekt zum Headbangen wurden gespielt, unter anderem auch Smash!! - live ein echter Burner.
Meine persönlichen Highlights waren jedoch die wenigen ruhigen Momente während des Konzertes. Rei-Zero und Fukai no Yami rührten viele zu Tränen, und Satoshi stellte sein Können als talentierter Sänger einmal mehr unter Beweis. Seinem „bösen“ Bühnenimage zum Trotz liess er sich immer wieder während des ganzen Konzertes zu überglücklichen „Wohoo!“'s hinreissen, was uns zum Lachen brachte. Für die Spasseinlagen war dieses Mal Nii zuständig, und er war wirklich grossartig darin, selbst zur langsamsten Ballade einen Silly-Dance aufzuführen oder unzusammenhängende Sätze ins Mikrophon zu brüllen. Besonders während des dritten, unglücklichen Unterbruchs war es ihm zu verdanken, dass die Stimmung nicht ins negative kippte, als er das Publikum anfeuerte.
Satoshi interagierte mit dem Publikum mehrheitlich auf Englisch und war sichtlich bewegt, als so ziemlich alle den Refrain von Robust Conviction mitsagen. Von Shuu kam ab und zu auch anfeuerndes Gebrüll, aber mehrheitlich spielte er hochkonzentriert seinen Bass. Auch Яyo blieb meistens hinter seinen Drums versteckt, bis jedoch zum dritten Unterbruch. Da wandte er sich selbst direkt an die Fans, stand auf und brüllte uns lachend etwas zu, während er zwei-, dreimal auf die Drums einschlug.
Viel zu schnell wurde es 22:00 Uhr und das Konzert neigte sich somit dem Ende zu. Uns war heiss und schwindlig vom vielen Headbangen, als Girugamesh Decieved Mad Pain anspielten, den letzten Song, denn der straffe Zeitplan des Festivals liess keinen Platz für ein Encore zu. Viel zu schnell war der Song vorbei und die Band verliess unter viel Geschrei die Bühne. Doch das Licht blieb noch aus, und kaum ein Staff machte sich an den Instrumenten zu schaffen – würde es doch noch ein Encore geben?
Wir begannen mit einigen wenigen anderen laut „Ankore!“ zu rufen und zu klatschen, bis schliesslich die Mehrheit des Publikums mit einstimmte. Kurz darauf kamen die vier tatsächlich noch einmal auf die Bühne, total verschwitzt und müde, aber übers ganze Gesicht strahlend. Sie bedankten sich bei uns und wir gröhlten zurück. Dann griffen sie zu ihren Instrumenten und es wurde tatsächlich ein allerletzter Song angestimmt – Goku. Die Band und das Publikum gaben noch einmal alles.
Es war der perfekte Abschluss eines tollen Konzertes, das trotz mehreren technischen Pannen nicht an Qualität abnahm. Girugämesh werden sich in einige Herzen mehr gespielt haben, denn auch viele Neugierige waren vor Ort, die mit solcher Art von Musik und insbesondere Japan kaum etwas am Hut haben. Wir können also nur hoffen, dass die vier schon bald wieder in Europa spielen werden.
Setlist:
01 - 13 (intro)
02 - Aimai na Mikaku
03 - Mouja no Koushin
04 - crime -tsumi-
05 - Rei -zero-
06 - Kaisen Sengen
07 - Shadan
08 - Omae ni sasageru minikui koe
09 - Real my place
10 - robust conviction
11 - Melody
12 - Freesia
13 - Furubita Shashin
14 - Volcano
15 - smash!!
16 - Jarring Fly
17 - Fukai no yami
18 - Owari to Mirai
19 - Deceived mad pain
ENCORE
EN1 - Goku
Wir begaben uns relativ spät zur Arena, da wir nicht zu lange in der Kälte draussen warten wollten, und vertrieben uns drinnen die Zeit beim Merchandise Stand.
Dann endlich war es soweit, 20:30 Uhr, die Lichter gingen aus und das Intro begann aus den Boxen zu klingen. All jene, die sich auf der Tribüne hinter uns einen Platz gesucht hatten, müssen es spätestens von jenem Augenblick an bereut haben, denn in der Menge ging die Post ab. ShuU betrat die Bühne als erster, gefolgt von Яyo und Nii. Die Zeit schien sich zu dehnen, bis endlich auch Satoshi auf die Bühne kam und seine Position vor dem Mikrophon einnahm. Gestartet wurde mit etwas leichterer Kost, nämlich Aimai na Mikaku, was ein perfekter Einstieg war, denn danach ging es Schlag auf Schlag richtig zur Sache.
Das aktuelle Mini-Album der Band, Reason of Crying, wurde komplett durchgespielt, dazwischen immer wieder altes und älteres Material.
Die Stimmung im Publikum war grossartig, und als selbst der erste von drei Unterbrüchen wegen technischen Problemen anstand, reagierten die Leute gut und blieben mehrheitlich ruhig oder feuerten die Band in positivem Sinne an. Beim zweiten Unterbruch, anscheinend gab es Probleme mit Яyos Drumset, war Яyos Laune seinem Gesicht nach zu urteilen so gut wie im Keller, aber Nii gab sein bestes als Unterhalter und brachte uns und dann auch Яyo wieder zum Lachen.
Die Unterbrüche dauerten je nur wenige Minuten und waren für manche Fans wohl eine willkommene Atempause, gingen girugämesh doch sofort wieder zur Sache. Jede Menge Songs perfekt zum Headbangen wurden gespielt, unter anderem auch Smash!! - live ein echter Burner.
Meine persönlichen Highlights waren jedoch die wenigen ruhigen Momente während des Konzertes. Rei-Zero und Fukai no Yami rührten viele zu Tränen, und Satoshi stellte sein Können als talentierter Sänger einmal mehr unter Beweis. Seinem „bösen“ Bühnenimage zum Trotz liess er sich immer wieder während des ganzen Konzertes zu überglücklichen „Wohoo!“'s hinreissen, was uns zum Lachen brachte. Für die Spasseinlagen war dieses Mal Nii zuständig, und er war wirklich grossartig darin, selbst zur langsamsten Ballade einen Silly-Dance aufzuführen oder unzusammenhängende Sätze ins Mikrophon zu brüllen. Besonders während des dritten, unglücklichen Unterbruchs war es ihm zu verdanken, dass die Stimmung nicht ins negative kippte, als er das Publikum anfeuerte.
Satoshi interagierte mit dem Publikum mehrheitlich auf Englisch und war sichtlich bewegt, als so ziemlich alle den Refrain von Robust Conviction mitsagen. Von Shuu kam ab und zu auch anfeuerndes Gebrüll, aber mehrheitlich spielte er hochkonzentriert seinen Bass. Auch Яyo blieb meistens hinter seinen Drums versteckt, bis jedoch zum dritten Unterbruch. Da wandte er sich selbst direkt an die Fans, stand auf und brüllte uns lachend etwas zu, während er zwei-, dreimal auf die Drums einschlug.
Viel zu schnell wurde es 22:00 Uhr und das Konzert neigte sich somit dem Ende zu. Uns war heiss und schwindlig vom vielen Headbangen, als Girugamesh Decieved Mad Pain anspielten, den letzten Song, denn der straffe Zeitplan des Festivals liess keinen Platz für ein Encore zu. Viel zu schnell war der Song vorbei und die Band verliess unter viel Geschrei die Bühne. Doch das Licht blieb noch aus, und kaum ein Staff machte sich an den Instrumenten zu schaffen – würde es doch noch ein Encore geben?
Wir begannen mit einigen wenigen anderen laut „Ankore!“ zu rufen und zu klatschen, bis schliesslich die Mehrheit des Publikums mit einstimmte. Kurz darauf kamen die vier tatsächlich noch einmal auf die Bühne, total verschwitzt und müde, aber übers ganze Gesicht strahlend. Sie bedankten sich bei uns und wir gröhlten zurück. Dann griffen sie zu ihren Instrumenten und es wurde tatsächlich ein allerletzter Song angestimmt – Goku. Die Band und das Publikum gaben noch einmal alles.
Es war der perfekte Abschluss eines tollen Konzertes, das trotz mehreren technischen Pannen nicht an Qualität abnahm. Girugämesh werden sich in einige Herzen mehr gespielt haben, denn auch viele Neugierige waren vor Ort, die mit solcher Art von Musik und insbesondere Japan kaum etwas am Hut haben. Wir können also nur hoffen, dass die vier schon bald wieder in Europa spielen werden.
Setlist:
01 - 13 (intro)
02 - Aimai na Mikaku
03 - Mouja no Koushin
04 - crime -tsumi-
05 - Rei -zero-
06 - Kaisen Sengen
07 - Shadan
08 - Omae ni sasageru minikui koe
09 - Real my place
10 - robust conviction
11 - Melody
12 - Freesia
13 - Furubita Shashin
14 - Volcano
15 - smash!!
16 - Jarring Fly
17 - Fukai no yami
18 - Owari to Mirai
19 - Deceived mad pain
ENCORE
EN1 - Goku





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