Titel / Künstler
Datum
Typ
Interview mit An Cafe in München - 23.03.2009
Datum: 2009.03.24
Interview
Künstler: An Cafe
Datum Interview: 2009.03.23
Obwohl An Cafe auf ihrer zweiten Welttour erneut einen vollgepackten Zeitplan hatten, nahmen sie sich nach ihrer Autogrammstunde in München kurz Zeit, um uns, ungeachtet ihrer Müdigkeit, ein paar Fragen zu beantworten.
Wir möchten uns hiermit auch nochmals bei der Band und ihrem deutschen Management herzlich dafür bedanken.
Nippon Project: Um mit dem Interview zu beginnen, möchte ich gerne, dass jeder von euch die Person zu seiner Rechten mit drei Worten beschreibt.
Takuya über Teruki: ordentlich, stoisch, übt gerne
Teruki über Miku: aussergewöhnlich, ehrlich, freundlich
Miku über Kanon: Maskottchen, Otaku, Gamer
Kanon über Yuuki: Atze, DJ Ozma, Peter aus Spiderman
Yu-ki über Takuya: cool, sehr ordentlich, frech
Habt ihr irgendwelche Spitznamen für einander?
Teruki: Yu-ki nennen wir auch Garufi, aber sonst sprechen wir uns untereinander eigentlich meistens mit unseren Bühnennamen an.
Auf einer Welttour verbringt ihr ja sehr viel Zeit miteinander. Gibt es da irgendwelche Macken der anderen, welche euch sonst nicht stören, dies aber tun, wenn ihr so viel Zeit miteinander verbringt?
Teruki: Gibt es die überhaupt? (überlegt)
Ne, wir finden es eigentlich sehr angenehm auf der Tour. Da wir, auch wenn wir nicht auf Tour sind, sehr viel Zeit miteinander verbringen, haben wir uns an einander gwohnt und es gibt eigentlich nichts was uns so aneinander stören würde.
Gab es irgendwelche lustigen Zwischenfälle auf der letzten Tour?
Teruki: In Frankreich gab es letztes Jahr einen Fan, der ist auf die Bühne geklettert und hat dann Takuya umarmt. Das war sehr lustig.
Und das mit dem Bass, war das in Schweden?
Kanon: Ja, das war in Schweden.
Teruki: Also in Schweden hat Kanon am Ende des Konzertes seinen Bass so hochgehalten und ihn dann *wamm* wie nach unten fallen lassen. Leider stand dann aber unser Manager genau darunter im Graben und wurde so vom Bass voll getroffen. Der Schlag war dann so heftig, dass er ohnmächtig wurde.
Ihr seid nun schon das zweite Mal im grossen Stil im Ausland unterwegs. Lernt ihr nun mehr Englisch um besser mit den Fans kommunizieren zu können oder lässt ihr eure Musik sprechen?
Teruki: Eigentlich machen wir beides.
Miku: ja, wir wollen eigentlich beides machen: Zum einen wollen wir mehr Englisch lernen und zum anderen soll natürlich auch unsere Musik weiterhin für uns sprechen.
Während euren MCs redet ihr immer auch in der jeweiligen Landessprache. Welches ist euer Lieblingsausdruck?
(Alle schauen sich an.)
Teruki: Ich liebe euch!
(Alle anderen sagen darauf hin den gleichen Satz.)
Probiert ihr auch lokale Spezialitäten wenn ihr um die Welt reist? Habt ihr irgendwelche Lieblinge oder Dinge die ihr weniger mochtet?
Kanon: Das Schwarzbrot!
Yu-ki: Ja, das Schwarzbrot. Das gab es in Finnland zu essen. Das war dann so ein Aufstrich auf des Schwarzbrot, der hatte in etwa die Konsistenz von Honig, so zähflüssig…
Miku: …und da waren verschiedenste Dinge reingemischt. Das schmeckte ehrlich gesagt wie Kacke! (Die anderen pflichten bei.)
Ich selber war noch nie in Russland. Ihr wart nun das erste Mal dort - was war euer Eindruck von Land? War es kalt?
Kanon: Der Flughafen war total verlassen.
Teruki: Es war so richtig kalt.
Miku: Die Autos dort waren sehr schmutzig.
Teruki: Nach jeder Show rufen die Fans normalerweise ja immer „An Cafe, An Cafe“, aber in Russland riefen sie alle „A-Ri-Ga-Tou“; das fanden wir wirklich super!
Mit welcher anderen Band würdet ihr gerne auf Tour gehen?
Miku (überlegt lange): Mit Dir en grey.
Teruki (nickt): Ja, mit Dir en grey.
(Die anderen drei stimmen dem zu.)
Heutzutage sind viele „alte Bands“ wie die Rolling Stones oder Queen wieder am touren. Wo seht ihr euch selber in 30-50 Jahren?
Teruki: Wir hoffen wirklich, dass wir dann auch noch am touren sind!
Das Häschen auf dem Cover von „小悪魔USAGIの恋文とマシンガンe.p." (Koakuma USAGI no Koibumi to Mashingan e.p.) hält eine Maschinenpistole und Miku hält auch eine auf den dazugehörigen Fotos. Weshalb habt ihr euch für ein solch provokatives Objekt entschieden?
Miku (lacht): Provokativ… Ja, in Japan ist ein solches Cover ja nicht wirklich provokativ, aber ich habe dann später erfahren, dass das im Ausland überhaupt nicht gleich wahrgenommen wird. Im Nachhinein bereue ich es deshalb, dass ich diese Maschinenpistole gehalten habe.
Teruki: Hauptsächlich hatten wir dieses Sujet auch gewählt, um die zwei Seiten von An Cafe zu zeigen. Wir machen ja aufgestellte, frohe Musik und werden auch als süss, wie eben das Häschen, wahrgenommen, aber zugleich möchte An Cafe ja auch provozieren und zum Denken anregen und für diesen Aspekt steht die Maschinenpistole.
„Harajuku Dance Rock" - Das ist der Titel euerer neusten EU-Veröffentlichung. Geht ihr gerne aus und tanzen?
Miku: Yu-ki geht oft nach Roppongi. Er ist der „Dance King“ von Roppongi!
Yu-ki: Nein, nein, nein! Ich gehe nicht so oft dahin und König bin ich auch nicht!
Miku: Doch, Yu-ki geht jeden Montag in einen Klub, und er legt auch gerne Platten auf und ist DJ.
„Nothing of me is original. I am the combined effort of everybody I've known." („Nichts von mir ist originell. Ich bin die gemeinsame Anstrengung von allen die ich kenne.“ - Chuck Palahnuik)
Was denkt ihr über dieses Zitat?
Miku: Ich finde, dass das Zitat absolute stimmt. Das ist so.
Teruki: Ja, da bin ich der gleichen Meinung.
Takuya: Ich auch.
Kanon: Als ich dieses Zitat da zu hören bekam, kam es mir vor als sei es über mich geschrieben worden.
Yu-ki: Ich bin der gleichen Meinung wie die anderen und mag dieses Zitat auch sehr!
© Dieses Interview wurde von nana für Nippon Project geführt.
Wir möchten uns hiermit auch nochmals bei der Band und ihrem deutschen Management herzlich dafür bedanken.
Nippon Project: Um mit dem Interview zu beginnen, möchte ich gerne, dass jeder von euch die Person zu seiner Rechten mit drei Worten beschreibt.
Takuya über Teruki: ordentlich, stoisch, übt gerne
Teruki über Miku: aussergewöhnlich, ehrlich, freundlich
Miku über Kanon: Maskottchen, Otaku, Gamer
Kanon über Yuuki: Atze, DJ Ozma, Peter aus Spiderman
Yu-ki über Takuya: cool, sehr ordentlich, frech
Habt ihr irgendwelche Spitznamen für einander?
Teruki: Yu-ki nennen wir auch Garufi, aber sonst sprechen wir uns untereinander eigentlich meistens mit unseren Bühnennamen an.
Auf einer Welttour verbringt ihr ja sehr viel Zeit miteinander. Gibt es da irgendwelche Macken der anderen, welche euch sonst nicht stören, dies aber tun, wenn ihr so viel Zeit miteinander verbringt?
Teruki: Gibt es die überhaupt? (überlegt)
Ne, wir finden es eigentlich sehr angenehm auf der Tour. Da wir, auch wenn wir nicht auf Tour sind, sehr viel Zeit miteinander verbringen, haben wir uns an einander gwohnt und es gibt eigentlich nichts was uns so aneinander stören würde.
Gab es irgendwelche lustigen Zwischenfälle auf der letzten Tour?
Teruki: In Frankreich gab es letztes Jahr einen Fan, der ist auf die Bühne geklettert und hat dann Takuya umarmt. Das war sehr lustig.
Und das mit dem Bass, war das in Schweden?
Kanon: Ja, das war in Schweden.
Teruki: Also in Schweden hat Kanon am Ende des Konzertes seinen Bass so hochgehalten und ihn dann *wamm* wie nach unten fallen lassen. Leider stand dann aber unser Manager genau darunter im Graben und wurde so vom Bass voll getroffen. Der Schlag war dann so heftig, dass er ohnmächtig wurde.
Ihr seid nun schon das zweite Mal im grossen Stil im Ausland unterwegs. Lernt ihr nun mehr Englisch um besser mit den Fans kommunizieren zu können oder lässt ihr eure Musik sprechen?
Teruki: Eigentlich machen wir beides.
Miku: ja, wir wollen eigentlich beides machen: Zum einen wollen wir mehr Englisch lernen und zum anderen soll natürlich auch unsere Musik weiterhin für uns sprechen.
Während euren MCs redet ihr immer auch in der jeweiligen Landessprache. Welches ist euer Lieblingsausdruck?
(Alle schauen sich an.)
Teruki: Ich liebe euch!
(Alle anderen sagen darauf hin den gleichen Satz.)
Probiert ihr auch lokale Spezialitäten wenn ihr um die Welt reist? Habt ihr irgendwelche Lieblinge oder Dinge die ihr weniger mochtet?
Kanon: Das Schwarzbrot!
Yu-ki: Ja, das Schwarzbrot. Das gab es in Finnland zu essen. Das war dann so ein Aufstrich auf des Schwarzbrot, der hatte in etwa die Konsistenz von Honig, so zähflüssig…
Miku: …und da waren verschiedenste Dinge reingemischt. Das schmeckte ehrlich gesagt wie Kacke! (Die anderen pflichten bei.)
Ich selber war noch nie in Russland. Ihr wart nun das erste Mal dort - was war euer Eindruck von Land? War es kalt?
Kanon: Der Flughafen war total verlassen.
Teruki: Es war so richtig kalt.
Miku: Die Autos dort waren sehr schmutzig.
Teruki: Nach jeder Show rufen die Fans normalerweise ja immer „An Cafe, An Cafe“, aber in Russland riefen sie alle „A-Ri-Ga-Tou“; das fanden wir wirklich super!
Mit welcher anderen Band würdet ihr gerne auf Tour gehen?
Miku (überlegt lange): Mit Dir en grey.
Teruki (nickt): Ja, mit Dir en grey.
(Die anderen drei stimmen dem zu.)
Heutzutage sind viele „alte Bands“ wie die Rolling Stones oder Queen wieder am touren. Wo seht ihr euch selber in 30-50 Jahren?
Teruki: Wir hoffen wirklich, dass wir dann auch noch am touren sind!
Das Häschen auf dem Cover von „小悪魔USAGIの恋文とマシンガンe.p." (Koakuma USAGI no Koibumi to Mashingan e.p.) hält eine Maschinenpistole und Miku hält auch eine auf den dazugehörigen Fotos. Weshalb habt ihr euch für ein solch provokatives Objekt entschieden?
Miku (lacht): Provokativ… Ja, in Japan ist ein solches Cover ja nicht wirklich provokativ, aber ich habe dann später erfahren, dass das im Ausland überhaupt nicht gleich wahrgenommen wird. Im Nachhinein bereue ich es deshalb, dass ich diese Maschinenpistole gehalten habe.
Teruki: Hauptsächlich hatten wir dieses Sujet auch gewählt, um die zwei Seiten von An Cafe zu zeigen. Wir machen ja aufgestellte, frohe Musik und werden auch als süss, wie eben das Häschen, wahrgenommen, aber zugleich möchte An Cafe ja auch provozieren und zum Denken anregen und für diesen Aspekt steht die Maschinenpistole.
„Harajuku Dance Rock" - Das ist der Titel euerer neusten EU-Veröffentlichung. Geht ihr gerne aus und tanzen?
Miku: Yu-ki geht oft nach Roppongi. Er ist der „Dance King“ von Roppongi!
Yu-ki: Nein, nein, nein! Ich gehe nicht so oft dahin und König bin ich auch nicht!
Miku: Doch, Yu-ki geht jeden Montag in einen Klub, und er legt auch gerne Platten auf und ist DJ.
„Nothing of me is original. I am the combined effort of everybody I've known." („Nichts von mir ist originell. Ich bin die gemeinsame Anstrengung von allen die ich kenne.“ - Chuck Palahnuik)
Was denkt ihr über dieses Zitat?
Miku: Ich finde, dass das Zitat absolute stimmt. Das ist so.
Teruki: Ja, da bin ich der gleichen Meinung.
Takuya: Ich auch.
Kanon: Als ich dieses Zitat da zu hören bekam, kam es mir vor als sei es über mich geschrieben worden.
Yu-ki: Ich bin der gleichen Meinung wie die anderen und mag dieses Zitat auch sehr!
© Dieses Interview wurde von nana für Nippon Project geführt.





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2009-03-22 - NYAPPY GO AROUND THE WORLD II -