Titel / Künstler
Datum
Typ
Interview mit Dio - distraught overlord
Datum: 2009.11.15
Interview
Künstler: Dio - distraught overlord
Der Zeitplan war sehr eng, als uns Dio für einen Tag im Oktober in der Schweiz besuchte und wir hatten leider keine Zeit für ein Interview. Die Band war aber so nett und liess uns ein Mailinterview mit ihnen machen, nachdem sie nach Tokio zurückgekehrt waren. Ivy war leider mit der Grippe im Bett, weshalb es sich nochmals ein wenig verzögerte, aber hier ist es nun endlich!
Unser Dank geht an Frau Iga, und auch an E.F. und P.T. für das Übersetzen der Fragen ins Japanische.
Nippon Project: Ihr wart nun zum zweiten Mal in Zürich in der Schweiz. Wie hat es euch hier in Zürich gefallen?
Denka: Ich freue mich jedes Mal sehr, wenn wir auf einer Tour hierher kommen.
Ivy: Das Curry war scharf.
Was für ein Bild habt ihr von der Schweiz? Was waren so eure Gedanken, als ihr erfuhrt, dass ihr wieder nach Zürich kommen würdet?
Denka: Das Bild, welches ich von der Schweiz habe, ist jenes der Fans, die sehr enthusiastisch sind. Ich hoffte, dass sie sich am Konzert alle mit ihrer ganzen Kraft austoben würden.
Ivy: Das Bild, welches ich habe, ist das von Käse, von welchem es heisst, dass er lecker sei. Die Konzerte haben Feuer.
Umschreibt euch bitte mit drei Charaktereigenschaften, um euch den Lesern dieses Interviews vorzustellen.
Ivy: Ich verändere Japan. Ich bin Ivy.
Ich rette die Welt. Ich bin Ivy.
Ich beschütze das Universum. Ich bin Ivy.
Wenn ihr Dio mit einer Familie vergleicht, wer von euch wäre die Mutter, wer der Vater, usw.?
Ivy: Mutter: Kei
Bengel: Mikaru
Hund: Denka
Neffe: Ivy
Wie seid ihr auf den Namen "Dio - Distraught Overlord" gekommen, und was bedeutet er für euch?
Denka: Weil der Name als Symbol für uns steht.
Eine Frage zu eurem letzten Album "Dictator". Wieso hab ihr euch diesen Titel ausgewählt? Mit "Diktator" werden ja eigentlich immer negative Gedanken verbunden.
Denka: Um es einfach auszudrücken: Unsere Musik steht in diesem Sinne nicht im Zusammenhang zum Begriff “Diktator”. Wir haben den Titel mit dem Hintergrundgedanken, dass man immer unabhängig bleiben soll, ausgewählt.
Vor kurzem hat Erina euch verlassen, wie kam es dazu?
Denka: Wir haben uns gegenseitig darauf geeinigt, dass es für ihn notwendig war, damit er sich weiterentwickeln kann.
Wie geht ihr damit um, zumal Erina die meisten euer Lieder geschrieben hat?
Denka: Ich fand seine Entscheidung die Band zu verlassen sehr schade, da ich persönlich seine Kompositionen mochte. Aber in Zukunft werden wir damit fortfahren Lieder zu komponieren, die noch besser sind als jene, die wir im Moment haben!
Wie geht ihr vor, wenn ihr Lieder schreibt?
Mikaru: Normalerweise denke ich mir die Melodie aus, da die Klänge für den Hintergrund zuerst geschrieben werden. Als letztes schreibe ich dann die Liedtexte.
Wie sieht für euch die Zukunft aus, habt ihr schon Pläne für nächstes Jahr?
Mikaru: Wir möchten selbst unsere eigene Zukunft gestalten. Ich wünsche mir, dass alle unsere Fans freudig auf uns warten.
Eure letzte Veröffentlichung ist ein Jahr her, ist etwas Neues in Planung?
Mikaru: Wenn wir eine CD machen können, in welche wir grosses Vertrauen haben, dann werden wir diese auch veröffentlichen, nicht? Im Moment sind wir immer noch auf dem Weg sie zu schaffen.
Warum habt ihr euch für Musikvideo Serien entschieden und wer steht hinter deren Konzept?
Mikaru: Das bin natürlich ich. Eine Videoclip Serie ist sehr wirksam, wenn es darum geht die Welt von verschiedenen Liedern zu erleben. Das ist es was Visual Kei ausmacht.
Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr bis jetzt musikalisch erreicht habt?
Mikaru: Damit ich zufrieden wäre mit dem, was ich bis anhin gemacht habe, müsste ich Gott werden, also ist es unmöglich, richtig?
Welche musikalischen Ziele verfolgt ihr?
Mikaru: Von nun an möchte ich damit fortfahren meine Kompositionen zu veröffentlichen. Dafür muss ich aber den Sound verändern, nicht?
Ihr seid eine sehr visuelle Band, der ihr Aussehen offensichtlich wichtig ist. Würdet ihr euch auch von euren aufwendigen Kostümen verabschieden und in einem simplen Look in Erscheinung treten, wenn ihr damit mit euerer Musik ein grösseres Publikum erreichen könntet?
Mikaru: Ich denke in Zukunft werden unsere Kostüme im Vergleich zu unseren bisherigen einfacher werden. Nur, im Moment denke ich zwar so, aber vielleicht werden unsere Kostüme auch wieder teuflischer. Auf alle Fälle wird dies nicht davon abhängen, was die Gesellschaft denkt - nur die Richtung, welche unsere eigenen Interessen nehmen, wird eine Rolle spielen.
Welche Künstler/Bands hört ihr momentan?
Mikaru: Mika Nakashima.
Gibt es eine Band mit der ihr unbedingt mal zusammen arbeiten wollt?
Mikaru: KoRn
War Musiker schon immer euer Traumberuf? Wenn nein, was wolltet ihr ursprünglich werden?
Kei: Als ich klein war dachte ich nicht daran ein Musiker zu werden. Ich wollte mich um Tiere kümmern. (lacht)
Ivy: Ich wollte ein Bäcker werden. Ich liebe gedämpftes Brot, weil es weich ist.
Was vermisst ihr am meisten wenn ihr im Ausland unterwegs seid?
Kei: Japanisches Essen und mein Bett.
Ivy: Den Fernseher, ich möchte die Nachrichten sehen.
Nehmt ihr alle eure Konzerte auf die gleiche Weise in Angriff, oder gibt es da von Land zu Land Unterschiede?
Kei: Wir ändern gar nichts. Wir machen alles gleich wie in Japan.
Habt ihr ein gewisses Ritual vor oder nach der Show ?
Kei: Mich Rehydrieren und meine Dosis Zigaretten.
Ivy: Vorher: Nervös sein. Nachher: Mich ausziehen.
Fans ausserhalb von Japan sind zum Teil sehr physisch veranlagt, das heisst sie berühren euch oft während euren Konzerten. Wie steht ihr dazu?
Ivy: Berührt mich und ihr werdet euch verbrennen!
Was gefällt euch an Europa am besten, was am wenigsten?
Kei: Ich mag alles! Ganz besonders mag ich die Schweiz!!
Ihr habt im Dezember letzten Jahres euer erstes Konzert in den USA bestritten - Wurden eure Erwartungen übertroffen? Was war das für ein Gefühl?
Kei: Die Reaktion, die wir Übersee erhalten haben, war sehr gut und hat mich wirklich berührt.
Ohne welche drei Dinge könntet ihr nicht leben?
Kei: Zigaretten, Süssigkeiten, Glätteisen.
Könntet ihr uns noch zum Schluss ein paar Worte für eure Fans in der Schweiz hinterlassen?
Alle: Bitte fahrt fort Dio weiterhin zu unterstützen!
Bitte unterschreibt hier und zeichnet, was euch im Zusammenhang mit der Schweiz einfällt.
© Dieses Interview wurde erstellt von nana, puka and Rana for Nippon Project.
Übersetzt aus dem Japanischen von nana und puka.
Unser Dank geht an Frau Iga, und auch an E.F. und P.T. für das Übersetzen der Fragen ins Japanische.
Nippon Project: Ihr wart nun zum zweiten Mal in Zürich in der Schweiz. Wie hat es euch hier in Zürich gefallen?
Denka: Ich freue mich jedes Mal sehr, wenn wir auf einer Tour hierher kommen.
Ivy: Das Curry war scharf.
Was für ein Bild habt ihr von der Schweiz? Was waren so eure Gedanken, als ihr erfuhrt, dass ihr wieder nach Zürich kommen würdet?
Denka: Das Bild, welches ich von der Schweiz habe, ist jenes der Fans, die sehr enthusiastisch sind. Ich hoffte, dass sie sich am Konzert alle mit ihrer ganzen Kraft austoben würden.
Ivy: Das Bild, welches ich habe, ist das von Käse, von welchem es heisst, dass er lecker sei. Die Konzerte haben Feuer.
Umschreibt euch bitte mit drei Charaktereigenschaften, um euch den Lesern dieses Interviews vorzustellen.
Ivy: Ich verändere Japan. Ich bin Ivy.
Ich rette die Welt. Ich bin Ivy.
Ich beschütze das Universum. Ich bin Ivy.
Wenn ihr Dio mit einer Familie vergleicht, wer von euch wäre die Mutter, wer der Vater, usw.?
Ivy: Mutter: Kei
Bengel: Mikaru
Hund: Denka
Neffe: Ivy
Wie seid ihr auf den Namen "Dio - Distraught Overlord" gekommen, und was bedeutet er für euch?
Denka: Weil der Name als Symbol für uns steht.
Eine Frage zu eurem letzten Album "Dictator". Wieso hab ihr euch diesen Titel ausgewählt? Mit "Diktator" werden ja eigentlich immer negative Gedanken verbunden.
Denka: Um es einfach auszudrücken: Unsere Musik steht in diesem Sinne nicht im Zusammenhang zum Begriff “Diktator”. Wir haben den Titel mit dem Hintergrundgedanken, dass man immer unabhängig bleiben soll, ausgewählt.
Vor kurzem hat Erina euch verlassen, wie kam es dazu?
Denka: Wir haben uns gegenseitig darauf geeinigt, dass es für ihn notwendig war, damit er sich weiterentwickeln kann.
Wie geht ihr damit um, zumal Erina die meisten euer Lieder geschrieben hat?
Denka: Ich fand seine Entscheidung die Band zu verlassen sehr schade, da ich persönlich seine Kompositionen mochte. Aber in Zukunft werden wir damit fortfahren Lieder zu komponieren, die noch besser sind als jene, die wir im Moment haben!
Wie geht ihr vor, wenn ihr Lieder schreibt?
Mikaru: Normalerweise denke ich mir die Melodie aus, da die Klänge für den Hintergrund zuerst geschrieben werden. Als letztes schreibe ich dann die Liedtexte.
Wie sieht für euch die Zukunft aus, habt ihr schon Pläne für nächstes Jahr?
Mikaru: Wir möchten selbst unsere eigene Zukunft gestalten. Ich wünsche mir, dass alle unsere Fans freudig auf uns warten.
Eure letzte Veröffentlichung ist ein Jahr her, ist etwas Neues in Planung?
Mikaru: Wenn wir eine CD machen können, in welche wir grosses Vertrauen haben, dann werden wir diese auch veröffentlichen, nicht? Im Moment sind wir immer noch auf dem Weg sie zu schaffen.
Warum habt ihr euch für Musikvideo Serien entschieden und wer steht hinter deren Konzept?
Mikaru: Das bin natürlich ich. Eine Videoclip Serie ist sehr wirksam, wenn es darum geht die Welt von verschiedenen Liedern zu erleben. Das ist es was Visual Kei ausmacht.
Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr bis jetzt musikalisch erreicht habt?
Mikaru: Damit ich zufrieden wäre mit dem, was ich bis anhin gemacht habe, müsste ich Gott werden, also ist es unmöglich, richtig?
Welche musikalischen Ziele verfolgt ihr?
Mikaru: Von nun an möchte ich damit fortfahren meine Kompositionen zu veröffentlichen. Dafür muss ich aber den Sound verändern, nicht?
Ihr seid eine sehr visuelle Band, der ihr Aussehen offensichtlich wichtig ist. Würdet ihr euch auch von euren aufwendigen Kostümen verabschieden und in einem simplen Look in Erscheinung treten, wenn ihr damit mit euerer Musik ein grösseres Publikum erreichen könntet?
Mikaru: Ich denke in Zukunft werden unsere Kostüme im Vergleich zu unseren bisherigen einfacher werden. Nur, im Moment denke ich zwar so, aber vielleicht werden unsere Kostüme auch wieder teuflischer. Auf alle Fälle wird dies nicht davon abhängen, was die Gesellschaft denkt - nur die Richtung, welche unsere eigenen Interessen nehmen, wird eine Rolle spielen.
Welche Künstler/Bands hört ihr momentan?
Mikaru: Mika Nakashima.
Gibt es eine Band mit der ihr unbedingt mal zusammen arbeiten wollt?
Mikaru: KoRn
War Musiker schon immer euer Traumberuf? Wenn nein, was wolltet ihr ursprünglich werden?
Kei: Als ich klein war dachte ich nicht daran ein Musiker zu werden. Ich wollte mich um Tiere kümmern. (lacht)
Ivy: Ich wollte ein Bäcker werden. Ich liebe gedämpftes Brot, weil es weich ist.
Was vermisst ihr am meisten wenn ihr im Ausland unterwegs seid?
Kei: Japanisches Essen und mein Bett.
Ivy: Den Fernseher, ich möchte die Nachrichten sehen.
Nehmt ihr alle eure Konzerte auf die gleiche Weise in Angriff, oder gibt es da von Land zu Land Unterschiede?
Kei: Wir ändern gar nichts. Wir machen alles gleich wie in Japan.
Habt ihr ein gewisses Ritual vor oder nach der Show ?
Kei: Mich Rehydrieren und meine Dosis Zigaretten.
Ivy: Vorher: Nervös sein. Nachher: Mich ausziehen.
Fans ausserhalb von Japan sind zum Teil sehr physisch veranlagt, das heisst sie berühren euch oft während euren Konzerten. Wie steht ihr dazu?
Ivy: Berührt mich und ihr werdet euch verbrennen!
Was gefällt euch an Europa am besten, was am wenigsten?
Kei: Ich mag alles! Ganz besonders mag ich die Schweiz!!
Ihr habt im Dezember letzten Jahres euer erstes Konzert in den USA bestritten - Wurden eure Erwartungen übertroffen? Was war das für ein Gefühl?
Kei: Die Reaktion, die wir Übersee erhalten haben, war sehr gut und hat mich wirklich berührt.
Ohne welche drei Dinge könntet ihr nicht leben?
Kei: Zigaretten, Süssigkeiten, Glätteisen.
Könntet ihr uns noch zum Schluss ein paar Worte für eure Fans in der Schweiz hinterlassen?
Alle: Bitte fahrt fort Dio weiterhin zu unterstützen!
Bitte unterschreibt hier und zeichnet, was euch im Zusammenhang mit der Schweiz einfällt.
© Dieses Interview wurde erstellt von nana, puka and Rana for Nippon Project.
Übersetzt aus dem Japanischen von nana und puka.





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